Über mich

 

Chronologische Übersicht:

Seit 1987:
Begin mit der Beschäftigung von Problemen im Bewegungsapparat: Pathogenesen, Diagnosemöglichkeiten und Therapieformen

Seit 1994:
Ständige Aus- und Weiterbildung in Seminaren, Workshops, etc. zum Thema: Osteopathie, Dorn-Therapie, Dorn-Osteopathie für Menschen und vieles mehr...

Seit ca. 2004:
Ständige Aus- und Weiterbildungen im Bereich der Therapien für Pferde und Hunde

2009:
Staatliche Anerkennung zum Heilpraktiker für Menschen

Seit 2010:
Einführung des eigenen Therapiekonzeptes für Menschen, Pferde und Hunde. Ausbildung von Therapeuten auf Basis dieses eigenen Konzeptes für die eigene Praxis

 

Wie ich selbst zur Therapie im Bewegungsapparat kam:

Seit meiner frühen Kindheit litt ich selbst an einer immer wieder auftretenden Mischform aus Cluster-Kopfschmerzen und Migräne, die mit den Jahren an Intensität und Häufigkeit zunahm. Mit damaligen Schmerzmitteln waren die Schmerzen nicht kontrollierbar. Nach mehrjähriger medizinischer Abklärungsphase wurde der Auslöser dieses Problems gefunden: Es handelte sich um eine massiv blockierte Halswirbelsäule. Ich hatte dann das Glück, dass ich den Kontakt zu einem sehr kompetenten Chiropraktiker aufbauen konnte. Mit der Deblockierung des Atlas verschwanden sofort meine Beschwerden. Das ganze hatte nur einen Nachteil, sobald die Wirbel des Halswirbeläule wieder blockierten, begannen die Beschwerden aufs Neue. Dieses hatte zur Folge, dass ich über lange Zeit fast wöchentlich eine chiropraktische Behandlung der Halswirbelsäule bekam. Ich war also vollkommen davon abhängig, immer einen Spezialisten in meiner Reichweite zu haben.

Aus dieser Abhängigkeit heraus begann ich damals, mich intensiv mit chiropraktischen Techniken (andere alternative Therapieformen gab es zur damaligen Zeit nicht) zu befassen. Mein Ziel war das Erlernen der eigenen Deblockierung der Halswirbelsäule, um mir in jeder Situation selber helfen zu können. Bei den Recherchen bin ich zufällig auf die damals noch kaum bekannte Dorn-Methode gestoßen. Beeindruckt von der Vielzahl von leicht erlernbaren Selbsthilfeübungen, beschäftigte ich mich Zunehmens immer mehr mit diesem Thema. Schon ganz zu Beginn meiner Recherchen bin ich auf einen Orthopäden aufmerksam geworden, der damals als einziger die Dorn-Methode praktizierte. Nach der ersten Therapie war ich über viele Monate beschwerdefrei – was mich definitiv beeindruckte. Der Unterschied zu den vorherigen Behandlungen war, dass nicht die Halswirbelsäule singulär betrachtet wurde, sondern der gesamte Körper wieder in sein statisches Gleichgewicht gebracht wurde. Später gab es zwar immer wieder mal kurze Phasen, wo das Gleichgewicht zusammenbrach – aus welchen Gründen auch immer – aber die Selbsthilfeübungen halfen mir auch diese Zeiten zu überbrücken, z.B. wenn im Ausland gerade kein Therapeut für den Notfall zur Verfügung stand.

Über die Jahre habe ich die Dorn-Methode mit osteopathischen Techniken und der Cranio-Sacral-Therapie kombiniert und bis heute mit vielen eigenen speziellen Techniken ergänzt und zu einem eigenen Therapiekonzept weiterentwickelt. Heutzutage ist der Schwerpunkt meiner Therapieform, die Körperstatik über das neurologische System positiv zu verändern.

  

Wie ich zur Therapie für Pferde kam:

Relativ früh stellte ich im Umgang mit Pferden bzw. beim Reiten fest, dass die meisten Pferde eine asymmetrische Körperhaltung haben, bzw. viele Pferde keine harmonischen Bewegungen ausführen können. Das Problem damals war, dass mein Umfeld die feinen Nuancen, die ich an Pferden sah, selber nicht sahen bzw. mir erklärten, dass wäre bei Pferden halt so oder es sei eben die „natürliche Schiefe des Pferdes“. (Manche versuchen dies auch heute noch ;-)) Mein Auge aber war schon seit vielen Jahren durch die Betrachtung von Bewegungsmustern von Menschen und deren Dysbalancen in der Körperhaltung geschult, dass ich diese Argumente so nicht hinnehmen konnte, da ich mich zu diesem Zeitpunkt bereits seit vielen Jahren mit der Dorn-Methode am Menschen beschäftigte. Was mir damals noch fehlte war die Kenntnis über die Anatomie von Pferden. Von da an versuchte ich meine visuellen Eindrücke, die ich von den Pferden aufnahm mit der Anatomie und der Biophysik des Bewegungsapparates des Pferdes, in Korrelation zu bringen. Das Resultat war eindeutig, dass es sich bei dem was ich sah nicht um physiologische Haltung- bzw. Bewegungsmuster handeln konnte. Ich versuchte mich dann etwas mehr in Richtung Osteopathie bei Pferden zu orientieren und belegte auch ein paar Kurse zu diesem Thema. Schnell stellte ich aber auch hier fest, dass es in den meisten Fällen auf eine singuläre Symptom-Therapie hinauslief, nicht aber die Gesamtstatik im Vordergrund stand. Des Weiteren waren viele Therapie-Griffe an die Chiropraktik angelehnt, in der man mittels Thrust-Techniken (schnelle impulshafte Korrekturtechnik) die Gelenke deblockiert. Leider ist das häufig heute immer noch so.

Meine Überlegung war: Kann man die Dorn-Methode vom Menschen nicht auf das Pferd übertragen? Um das Rad nicht neu zu erfinden versuchte ich damals Therapeuten ausfindig zu machen, die diese Idee schon vor mir hatten und entsprechende Kurse anboten.

Über die Jahre entwickelte ich dann mein eigenes Therapiekonzept das viele Ideen bekannter Therapien mit eigenen Ideologien vereint. So entstand über die Jahre die Therapie im Bewegungsapparat für Pferde nach Thomas Meffert. Auch das Organsystem konnte ich gut integrieren, so dass auch akute Kolliken (die z.B. auf Medikamententherapie nicht abklingen) zur Indikation meiner Therapie gehören.  

Mein persönliches Interessengebiet und Therapie-Ziel liegt gerade im Pferdebereich darin, den Reiter zusammen mit seinem Pferd in eine symmetrisch ausbalancierte Einheit hinsichtlich der Statik und Dynamik zu bringen.

 

Wie ich zur Therapie für Hunde kam:

Das lässt sich relativ kurz zusammenfassen: Einfach aus der Not heraus. Viele Hundebesitzer, die bereits verschiedene Therapien für den Bewegungsapparat ausprobiert hatten – ohne Erfolg, wendeten sich in Verzweiflung an mich, da Sie gern „die Humantherapie bzw. Pferdetherapie“ für Ihren Hund haben wollten.

Nach vielen Jahren der Umsetzung auf den Bewegungsapparat von Hunden ist heutzutage auch diese Sparte vollständig in meinem Therapiekonzept des Bewegungsapparates integriert.

Bitte beachten Sie, auch wenn die Therapie-Ideologie für Mensch, Pferd und Hund bei mir natürlich die selbe ist, so ist die Herangehensweise immer ganz individuell. Keine Therapie gleicht der anderen.

 

Die Qualifikationen meiner Praxis-Mitarbeiter

Ich lege hohen Wert auf gut ausgebildete Mitarbeiter. Meine Mitarbeiter die bei mir fest in der Praxis arbeiten, sind speziell von mir ausgebildet. Je nach Fähigkeit und Talent, absolvieren meine Mitarbeiter für jedes Fachgebiet (Mensch - Pferd- Hund) eine 3-5 jährige Vollzeitausbildung.

     
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